Augenarztpraxis Dr. med. Edgar Bindels & Walid El-Far

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Makuladegeneration

Die Makuladegeneration bedeutet eine nicht reparable Schädigung der Sinneszellen im Makulabereich. Dies führt zu einem Verfall der Sehschärfe bei erhaltenen Gesichtsfeldaußengrenzen. Die Makuladegeneration ist die häufigste Erblindungsursache der über 50-Jährigen in den Industriestaaten.

Die häufigsten Ausprägungen der altersbedingten Makuladegeneration sind die trockene und die feuchte Form.

Trockene, altersbedingte Makuladegeneration

Nach Ablagerung von Stoffwechselprodukten kommt es zu einem Untergang von Sinneszellen und Pigmentepithel der zentralen Netzhaut. Diese Erkrankung ist in der Regel nur langsam voranschreitend. Therapeutisch kann versucht werden durch Gabe luteinhaltiger Nahrungsergänzungsmittel das Fortschreiten zu stoppen oder zu verlangsamen.

Feuchte Makuladegeneration

Nach Ausbildung neuer brüchiger Gefäße unter der Netzhaut kommt es zu Austritten von Flüssigkeit und Blutungen in diesen Bereichen. Diese Veränderungen bewirken eine Blockade der Nährstoffzufuhr der äußeren Netzhautschicht. Es kommt anschließend zu einem Absterben des zentralen Pigmentepithels und der zentralen Netzhautstrukturen. Die feuchte Form ist meist rasch voranschreitend und wird von dem Patienten durch Visusverfall und Verzerrtsehen bemerkt. Zur Therapie dieser Form der Makuladegeneration sind mittlerweile mehrere Medikamente zugelassen. Diese Medikamente werden unter streng sterilen Bedingungen in den Glaskörperrraum des Auges gespritzt. Man erreicht damit ein Veröden dieser neugebildeten Gefäßmembran. Leider besteht eine deutliche Rezidivneigung, so dass die betroffenen Patienten unter engmaschiger augenärztlicher Kontrolle bleiben müssen und häufig weitere Injektionen durchgeführt werden, bis eine endgültige Vernarbung des Prozesses eingetreten ist.