Augenarztpraxis Dr. med. Edgar Bindels & Walid El-Far

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66877 Ramstein-Miesenbach · Am Stutzenwald 1 · Tel 06371-7 12 40

Intravitreale Injektion

Die intravitreale Behandlung
(Injektion in den Glaskörper)

Die intravitreale Behandlung (Injektion in den Glaskörper) bietet die Möglichkeit, ein Medikament in hoher Konzentration in das Auge zu bringen. Derzeit gibt es fünf verschiedene Medikamente zur Auswahl, die bei unterschiedlichen Erkrankungen besonders im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) eingesetzt werden:

1. Lucentis® (Wirkstoff Ranibizumab):
Zugelassen bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (AMD) und Makulaödemen als Folge von Diatetes mellitus, Venenast- und Zentralvenenverschlüssen.

2. Eylea® (Wirkstoff Aflibercept):
Zugelassen bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (AMD).

3. Macugen® (Wirkstoff Pegatanib):
Zugelassen bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (AMD).

4. Ozurdex® (Wirkstoff Dexamethason):
Zugelassen bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (AMD), Makulaödemen als Folge von Venenast- und Zentralvenenverschlüssen, sowie bei nicht infektiöser Uveitis.

5. Triamcinolon:
Bei Maculaödem (nicht zugelassen)

 

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung erfolgt jeweils ambulant durch Dr. med. Edgar Bindels oder Herrn Walid El-Far in einem dafür entsprechend eingerichteten Operationszentrum in Landstuhl. Nach einer Erweiterung der Pupille und lokaler Betäubung mit Tropfen wird das Auge zur Desinfizierung mit PVP-Jod-Tropfen gespült. Danach erfolgt im Abstand 3,5 mm von der Hornhaut die Injektion mit einer sehr feinen dünnen Nadel in den Glaskörperraum. Dies wird vom Patienten kaum wahrgenommen.

Nach der Behandlung wird der Augeninnendruck und die Durchblutung des Sehnerven kontrolliert. Am nächsten Tag erfolgt dann eine Nachkontrolle in der Augenarztpraxis.

Die Initialbehandlung der altersassoziierten Maculadegeneration erfolgt in der Regel dreimal im Abstand von je vier Wochen. Der Therapieerfolg wird dabei nach der dritten Behandlung mittels einer Fluoreszenzangiographie und/oder einer optischen Kohärenztomographie überprüft. In manchen Fällen können weitere Injektionen erforderlich sein.